Kosten & Preise eines Elektromobils

Ein Elektromobil ist ein hoch spezialisiertes und technisch aufwendiges Hilfsmittel, welches gerade Senioren im Alltag wichtige Dienste erweisen kann: Durch ein Elektromobil kann die Mobilität erhalten bleiben und die Teilnahme am sozialen Leben gesichert werden. Strecken lassen sich einfach und bequem überwinden, was nicht nur eine körperliche Erleichterung ist, sondern auch wieder mehr Lebensqualität in das Leben mobilitätseingeschränkter Personen bringt.

All diese Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind, können aber natürlich nicht darüber hinweg-täuschen, dass die Anschaffung eines technischen Hilfsmittels wie eines Elektromobils mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Ob man bei der Bestreitung dieser Kosten Unterstützung von Kostenträgern bekommen kann, hängt von den individuellen Rahmenbedingungen ab und muss in jedem Fall einzeln geklärt werden. Sicher ist, dass eine Kostenübernahme nur dann wahrscheinlich ist, wenn die Anschaffung eines Elektromobils von einem Arzt verordnet wird. Auch gibt es Einschränkungen hinsichtlich des Leistungsumfangs: Lediglich langsamere Elektromobile, die eine Grundversorgung gewährleisten, kommen in aller Regel für eine Kostenübernahme infrage.

Anschaffungskosten

Die Preisspanne, auf die man bei einer Recherche nach den Kosten für Elektromobile stößt, ist groß: Die Kosten für ein Elektromobil bewegen sich dabei in einem Rahmen von ca. 1.000 bis ca. 7.000 Euro. Diese extremen Preisunterschiede kann man sich allerdings einfach erklären: Auf dem Markt befinden sich viele unterschiedliche Modelle, die unterschiedlich ausgestattet sind. Vor allem hinsichtlich der Geschwindigkeit, der Reichweite und des Komforts gibt es große Unterschiede, die sich auf die Höhe des Anschaffungspreises auswirken.

Wer sogar ein überdachtes Elektromobil sein Eigen nennen möchte, muss mitunter noch mehr ausgeben als den hier genannten Höchstbetrag. Die Kosten für ein Elektromobil sind also nicht zu vernachlässigen und können nicht von jeder Person ohne Weiteres aufgebracht werden – zumal sich viele Personen, die ein Elektromobil benötigen, im Ruhestand befinden. Dementsprechend wichtig ist es, schon in frühen Jahren an das Alter zu denken und auch mitunter kostenintensive Anschaffungen frühzeitig einzuplanen.

Finanzierung

Sollte eine Kostenübernahme durch die infrage kommenden Kostenträger nicht möglich sein, bleibt im Grunde nur die Lösung, das Hilfsmittel selbst zu bezahlen. Wer nicht in einem Schlag das notwendige Geld für eine solche Anschaffung aufbringen kann, kann sich auch erkundigen, ob entsprechende Anbieter Finanzierungsangebote in Aussicht stellen können. Auf diese Art und Weise kann das Elektromobil umgehend in Benutzung genommen werden, während man es in kleineren Raten abbezahlt. Dabei sollten Verbraucher aber selbstverständlich – wie bei jedem Finanzierungsplan – darauf achten, dass auf sie keine unzumutbaren zusätzlichen Kosten in Form von überhöhten Zinsen, etc. zukommen.

Weitere Alternativen zum Kauf eines neuen Elektromobils können der Erwerb eines gebrauchten Modells (hier ist allerdings sehr auf den Zustand, die Funktionstüchtigkeit und die Sicherheit zu achten) sowie die Option, ein Elektromobil zu mieten bzw. zu leihen, sein.

Unterhaltskosten

Von dem Anschaffungspreis, der beim Kauf eines Elektromobils auf einen zukommt, zu unterscheiden sind die Kosten, die während der Zeit der Nutzung anfallen. Die Unterhaltungskosten für ein Elektromobil setzen sich dabei aus unterschiedlichen Größen zusammen: Die Batterien müssen immer wieder aufgeladen und ggf. später einmal ersetzt werden, Pflegemittel müssen erworben werden, damit das Mobil korrekt gepflegt werden kann, etc. – all dies ist natürlich auch in einem gewissen Maße mit Kosten verbunden.

Hinzu kommt: Auch wenn man sich für ein hochwertiges Elektromobil entscheidet, können notwendig werdende Reparaturen auf Dauer nicht ausgeschlossen werden. Auch solche Kosten muss man einplanen. Indirekt verbunden mit der Anschaffung eines Elektromobils sind auch solche Kosten, die durch die Anschaffung von Zubehör entstehen können. Wer aufgrund einer ärztlichen Verordnung ein Elektromobil zur Verfügung gestellt bekommen hat, kann mitunter aber auch mit einer Kostenübernahme für notwendiges Zubehör und weitere Unterhaltungskosten durch den Kostenträger rechnen.

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