Elektromobil-Beratung

Wie auch vor dem Kauf anderer hochwertiger Hilfsmittel, die den Alltag von Senioren und gehandicapten Personen erleichtern sollen, ist es auch vor dem Kauf eines Elektromobils angeraten, sich gut und umfassend beraten zu lassen.


Beratungsbedarf

Beratung ist hierbei insbesondere in zweierlei Hinsicht unerlässlich: Zum einen gilt es, sich umfassend über die einzelnen am Markt befindlichen Modelle und deren Leistungsfähigkeit zu informieren. An dieser Stelle kann man sich als potenzieller Käufer ein Bild davon machen, welche Modelle im individuellen Fall infrage kommen. Zum anderen darf nicht vergessen werden, dass eine Beratung auch hinsichtlich der Bedienung, der Pflege und hinsichtlich des alltäglichen Umgangs mit dem Hilfsmittel unerlässlich ist. Verbrauchern sei an dieser Stelle ausdrücklich davon abgeraten, sich vorschnell für ein bestimmtes Modell zu entscheiden, ohne zuvor in Erfahrung gebracht zu haben, ob es insbesondere den eigenen Anforderungen auch in Sachen Komfort, Handhabbarkeit und Vielseitigkeit Stand halten kann.

Vertrauenspersonen involvieren

Empfehlenswert ist es sicherlich, wenn sich nicht nur die betroffene mobilitätseingeschränkte Person selbst beraten lässt, sondern auch Vertrauenspersonen. Letztere nehmen diese im Leben von mobilitäts-eingeschränkten Personen eine wichtige Stellung ein: Werden auch sie später mit dem Elektromobil arbeiten oder dieses in Stand halten müssen, sollten sie von Anfang an in die Beratung und in den Kauf des Hilfsmittels involviert sein. Auf diese Art und Weise lässt es sich am einfachsten sicher stellen, dass der Umgang mit einem Elektromobil auch im späteren Alltag unkompliziert abläuft.

Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch

Verbraucher, die sich für den Kauf eines Elektromobils interessieren, können sich bereits im Vorfeld gut auf ein Beratungsgespräch vorbereiten. Am besten werden alle Fragen, die im Zusammenhang mit der anstehenden Anschaffung anfallen, im Vorfeld gesammelt, damit sie im Gespräch gezielt gestellt werden können. Auch sollten sich die Betroffenen Gedanken darüber machen, wie das Hilfsmittel später genutzt werden soll. Wichtige Fragen sind dabei etwa, ob das Elektromobil nur außerhalb der Wohnung benutzt werden soll oder auch innerhalb, ob damit weite Strecken zurückgelegt werden sollen und ob das Elektromobil mit gängigen Hilfsmitteln transportiert werden muss. Sind diese Rahmenbedingungen geklärt, kann eine fachkundige Beratung sehr viel gezielter und individueller ablaufen.

Testen

Sicherlich ist es hilfreich, wenn die Betroffenen das Hilfsmittel vor einem Kauf richtig kennen lernen können. Probefahrten können bei der Einschätzung helfen, ob das jeweilige Modell die eigenen Erwartungen gänzlich erfüllt oder nicht. Die betroffene Person kann hier einen Eindruck gewinnen, ob sie sich den Umgang mit einem Elektromobil zutraut und sich ggf. davon überzeugen, dass ein solches den Alltag wesentlich erleichtern kann.

Angebote vergleichen

Selbstverständlich möchten Kunden, die sich für den Erwerb eines hochwertigen Hilfsmittels entscheiden, im Vorfeld auch die finanziellen Herausforderungen abklären. Hierbei ist es durchaus ratsam, unterschiedliche Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen, bevor man eine endgültige Entscheidung trifft.

Nicht selten lassen sich auf diesem Wege attraktive Angebote von durchschnittlichen unterscheiden, sodass eine Kostenersparnis möglich sein kann. Auch sollte in jedem Fall vor einem Kauf abgeklärt werden, ob etwaige Kostenträger (Krankenkasse, Pflegekasse, etc.) die Kosten zu einem Teil oder sogar gänzlich übernehmen können.

 

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