Die 10 besten Tipps

So finden Sie das ideale Elektromobil und vermeiden Fehler

Muss ein gutes Elektromobil teuer sein? Was kostet überhaupt ein Elektromobil? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten und sind gebrauchte Elektromobile eine günstige Alternative?

In unserem Ratgeber beantworten wir Ihnen diese Fragen und zeigen Ihnen, wie Sie das für Sie passende Elektromobil finden und wo die Fallstricke bei der Anschaffung lauern.

Wir haben die 10 besten Tipps für Sie zusammengestellt. Ihr schneller und einfacher Weg zu einem günstigen Elektromobil.

Tipp #1: Elektromobil Preise - Nutzen Sie spezialisierte Preisvergleichsportale

Konkrete Preise für ein Elektromobil erhalten Sie am besten von spezialisierten Preisvergleichsportalen, da diese Ihre persönlichen Anforderungen und Gegebenheiten berücksichtigen können.

Deswegen sollten Sie sich im ersten Schritt kostenlos und unverbindlich online mehrere Angebote einholen. Dadurch verschaffen Sie sich einen Überblick über die marktüblichen Preise und vermeiden später böse Überraschungen.

So erhalten Sie in 5 Minuten konkrete Elektromobil-Preise:

Die folgenden kostenlosen Vergleichsportale sind empfehlenswert. Aber Vorsicht: Nicht alle Elektromobil Anbieter sind auf allen Portalen vertreten. Machen Sie daher mehrere Vergleiche und kombinieren Sie die Portale.

Schauen Sie sich alle Vergleiche in Ruhe an und entscheiden Sie sich für zwei der genannten Möglichkeiten. Nach Ausfüllen des Formulars werden die Anbieter kostenlos und unverbindlich Ihnen konkrete Elektromobil-Preise sowie Tipps zu Zuschüssen und der Finanzierung nennen.

Warum Sie mindestens 2 der kostenlosen Vergleichsportale nutzen sollten:

  • Nicht alle Elektromobil Hersteller sind auf allen Portalen.
  • Sie vermeiden die Gefahr von Ausreißern.
  • Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern können bis zu 30% betragen.
  • Sie bekommen kostenfreie und unverbindliche Angebote mit konkreten Preisen.
  • Sie erhalten einen ersten Überblick und damit eine ideale Verhandlungsgrundlage.
  • Die Angebote kommen von geprüften, regionalen und deutschlandweiten Anbietern.
 

Für Elektromobile funktionieren die Portale so einfach wie ein Vergleich bei Check24, Verivox und Co.: Sie geben Ihre Anforderungen an und erhalten danach individuelle Angebote von regionalen und deutschlandweiten Anbietern.

Zusatztipp: Kostenlos weitere Hilfsmittel sichern

Bei vorhandenem Pflegegrad haben Sie einen Anspruch auf zahlreiche Pflegehilfsmittel und die entsprechenden Zuschüsse. Sichern Sie sich daher die aktuelle Förderung und profitieren Sie von weiteren nützlichen Hilfsmitteln.

Tipp #2: Was kostet ein Elektromobil? Damit müssen Sie rechnen

Die Preise für ein Elektromobil variieren sehr stark und sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zu den gängigsten Modellen:

Was kostet ein Elektromobil? Diese Preise erwarten Sie
Elektromobil Geschwindigkeit Reichweite Kosten
Kompaktmodellebis 6 km/hbis 12 km1.000 - 2.000 €
Standardmodelle6 - 15 km/hbis 70 km1.500 - 6.000 €
Kabinenfahrzeuge6 - 15 km/hbis 70 km6.000 - 10.000 €
Spezialmodellebis 6 km/hbis 40 km2.500 - 6.000 €

Günstige Einsteigermodelle gibt es schon ab 1.000 Euro. Diese verfügen zwar über eine geringere Ausstattung, sind jedoch kleiner, leichter und wendiger! Neben den Anschaffungskosten kommen darüber hinaus Unterhaltskosten auf Sie zu. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier: Elektromobil Preise.

Elektromobile für Senioren müssen nicht teuer sein: Definieren Sie die Anforderungen im Vorfeld genau und finden Ihr passendes Senioren Elektromobil.

Kostenfaktoren bei einem Elektromobil

  • Modell
  • Geschwindigkeit
  • Reichweite
  • Ausstattung
  • Zubehör

Tipp #3: Zuschüsse beachten - Diese Kosten übernimmt die Krankenkasse

Die Krankenkassen übernehmen ganz oder anteilig die Kosten für ein Elektromobil. Dies gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für notwendiges Zubehör und die Unterhaltskosten.

Wichtig: Voraussetzung für die Kostenübernahme ist eine Verordnung vom Arzt, die das Elektromobil als notwendiges Hilfsmittel ausweist.

Als Sonderform des Elektrorollstuhls ist ein Elektromobil ein anerkanntes Hilfsmittel: Dennoch verfügt nicht jedes Elektromobil über eine Hilfsmittelnummer - die für die Kostenübernahme notwendig ist - und ist somit nicht förderfähig. Hinweis: Krankenkassen tragen die Kosten nur für Elektromobile bis 6 km/h.

Nur wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, werden die Kosten von der Krankenkasse ganz oder teilweise übernommen.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Weitere Informationen zum Thema Förderung sowie Hinweise zur Antragstellung finden Sie hier: Elektromobil und Krankenkasse.

Tipp #4: Elektromobil gebraucht kaufen

Eine gute Alternative, wenn die Neuanschaffung zu teuer ist: Das Elektromobil gebraucht kaufen. Hier lassen sich Preisersparnisse von bis zu 50% erzielen, ohne dass Sie Einbußen in puncto Qualität hinnehmen müssen.

Was kostet ein gebrauchtes Elektromobil? Diese Preise erwarten Sie
Elektromobil Geschwindigkeit bis 6 km/h Geschwindigkeit bis 15 km/h
Preis neuab 1.000 €ab 4.000 €
Preis gebrauchtab 500 € ab 2.500 €
Ersparnisca. 50%ca. 40%

Um auf Nummer sicher zu gehen, raten wir Ihnen dazu, das Elektromobil gebraucht beim Fachhändler zu erwerben. Die Geräte wurden vor dem erneuten Einsatz grundlegend überholt und die Fahrtauglichkeit entsprechend geprüft. Denn Ihre Sicherheit steht an erster Stelle.

Darüber hinaus bieten Fachhändler auch für gebrauchte Modelle weiterführende Serviceleistungen wie etwa eine Verlängerung der Garantie sowie regelmäßige Wartungen an. Sie finden in unserem Artikel Elektromobil gebraucht weitere Informationen zu diesem Thema.

Tipp #5: Elektromobil mieten statt kaufen

Lohnt sich die Anmietung eines Elektromobils? Nur bedingt. Hier sollten Sie im Einzelfall entscheiden, ob es sinnvoll ist, das Elektromobil zu mieten - etwa, wenn Sie dieses nur für einen kurzen Zeitraum benötigen. In jedem Fall ist es ratsam, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen.

Vorteile:

  • Anschaffungskosten entfallen
  • keine Kosten für Verschleißteile
  • Reparaturkosten und Wartung übernimmt Vermieter
  • flexible Nutzung

Nachteile:

  • hohe Kosten für Anmietung über längere Zeiträume
  • zusätzliche Kosten für Zubehör sowie Abholung und Lieferung
  • Höhe der Kaution
  • Kosten bei Schadensfällen

Wenn Sie darüber nachdenken, ein Elektromobil zu mieten, sollten Sie im Vorfeld verschiedene Angebote einholen und die Kosten eines Neukaufs mit den Mietkosten vergleichen. Weitere Informationen und Tipps zum Thema finden Sie in unserem Artikel Elektromobil mieten.

Tipp #6: Elektromobil oder Elektrorollstuhl - Was passt zu Ihnen?

Ob Sie sich für ein Elektromobil oder für einen Elektrorollstuhl entscheiden, hängt davon ab, in welchem Bereich Sie Unterstützung benötigen. Die folgende Gegenüberstellung zeigt die Unterschiede.

Elektrorollstuhl:

  • bei dauerhafter körperlicher Einschränkung
  • durchgehende Nutzung
  • für Innen- & Außenbereich geeignet
  • vielfältige Bedienungsmöglichkeiten
  • individuell anpassbar

Elektromobil

  • für eingeschränkte Gehfähigkeit (kurze Strecken können noch zu Fuß bewältigt werden)
  • keine durchgehende Nutzung
  • vorrangig für Außenbereich geeignet
  • körperliche und geistige Voraussetzung für Bedienung müssen vorhanden sein

Das Elektromobil ist somit ein idealer Begleiter um im Alltag wieder mobil zu sein und den eigenen Aktionsradius zu erhöhen - und zwar für alle Personen mit Mobilitätseinschränkungen.

Weitere Informationen zum Thema Elektrorollstühle sowie eine Abgrenzung zum Elektromobil finden Sie hier: Elektrorollstuhl.

Tipp #7: Elektromobile im Straßenverkehr - Rechtliche Vorgaben

Mit Ihrem Elektromobil sind Sie als Teilnehmer im Straßenverkehr unterwegs: Sei es nun auf dem Gehweg oder in Ausnahmen auch auf der Straße.

Wichtig: Elektromobile mit einer Geschwindigkeit über 6 km/h müssen Haftpflicht versichert werden - sind also meldepflichtig.

Darüber hinaus gibt es weitere Hinweise und Vorschriften des Gesetzgebers, die Sie bei der Anschaffung eines Elektromobils berücksichtigen sollten.

Straße oder Bürgersteig? Der Gesetzgeber regelt genau den korrekten Einsatz eines Elektromobils im Straßenverkehr.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Vorgaben des Gesetzgebers:

  • Bis 6 km/h sind Elektromobile nicht meldepflichtig und dürfen im Schritttempo auch auf Gehwegen sowie in Fußgängerzonen fahren.
  • Elektromobile mit einer Mindestgeschwindigkeit von 10 km/h dürfen auch auf Landstraßen und Radwegen gefahren werden.
  • Elektromobile mit einer Geschwindigkeit bis zu 15 km/h benötigen ein spezielles Nummernschild sowie eine Haftpflichtversicherung.
  • Modelle bis 25 km/h verfügen über eine Betriebserlaubnis gemäß §21 StVZO und sind somit berechtigt, am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Die Voraussetzung dafür ist ein Führerschein der Klasse AM (Mofa) sowie eine Haftpflichtversicherung.
  • Wer ein Elektromobil fahren möchte, muss mindestens 15 Jahre alt sein.
  • Elektromobile sind nicht TÜV-pflichtig.

Lassen Sie sich vor dem Kauf am besten umfassend beraten. Den richtigen Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Tipp #8: Batterien für Elektromobile - Richtig pflegen und warten

Die Akkus sind das Herzstück des Elektromobils und maßgeblich für Geschwindigkeit und Reichweite verantwortlich. Durch den korrekten Gebrauch haben Sie lange Freude daran.

So laden Sie die Elektromobil Batterien richtig:

  • Elektromobil ausschalten und Zündschlüssel entfernen.
  • Zuerst Ladegerät mit Elektromobil verbinden und dann an die Steckdose anschließen.
  • Entladene Batterien zügig wieder aufladen.
  • Elektromobil bei sehr geringer Akkuladung nicht nutzen.
  • Entladungen über 60% vermeiden.
  • Nur das mitgelieferte Kabel zum Aufladen nutzen.

Weitere Informationen zur Wartung der Batterien für Elektromobile sowie Hinweise zum Kauf und unseren Einkaufsratgeber finden Sie hier: Batterie für Elektromobil.

Tipp #9: Elektromobil Zubehör für jeden Anspruch

Wer sein Elektromobil häufig nutzt, möchte nicht auf einen gewissen Komfort verzichten. Spezielles Elektromobil Zubehör erleichtert Ihnen den Alltag und erhält die Langlebigkeit Ihres Fahrzeuges.

Unsere Top 5 Zubehör-Empfehlungen:

  1. Abdeckung
  2. Taschen & Körbe
  3. Wetter- & Regenschutz für den Fahrer
  4. Stockhalter & weitere Halterungen
  5. Sicherheitszubehör

Alle Informationen zum Thema Elektromobil Zubehör sowie konkrete Preise und einen Einkaufsratgeber finden Sie auf unserer Unterseite: Elektromobil Zubehör.

Tipp #10: Elektromobile im Test - Aktuelle Ergebnisse und Testsieger?

Welches Elektromobil ist das Beste auf dem Markt? Für welchen Anbieter sollten Sie sich entscheiden?

Eine Pauschalaussage ist in diesem Fall nicht möglich, da sich die Modelle aber auch die Anforderungen an das Seniorenmobil bzw. einen Krankenfahrstuhl zu stark unterscheiden.

Tipp: Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Testergebnissen beeinflussen und vereinbaren Sie selbst eine Probefahrt.

Auch die Suche nach Tests durch Verbraucherzentralen oder Stiftung Warentest ist wenig erfolgversprechend, da es an diesen bis dato mangelt und es nicht den einen Testsieger gibt.

Seriöse Fachhändler ermöglichen Ihnen eine kostenlose Probefahrt. Testen Sie das Elektromobil ausgiebig und prüfen Sie, ob es Ihren Ansprüchen genügt.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Deswegen gilt: Holen Sie verschiedene Angebote ein und lassen Sie sich von einem Fachhändler vor Ort umfassend beraten. Dieser stellt Ihnen die verschiedenen Modelle im Detail vor und Sie haben die Möglichkeit, das Behindertenfahrzeug Probe zu fahren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Elektromobile

Elektromobile für Senioren - Für wen sind die Fahrzeuge geeignet?

Elektromobile sind für Personen konzipiert, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen im Alltag keine langen Strecken mehr zu Fuß zurücklegen können. Dies sind unter anderem Senioren aber auch Personen mit Einschränkungen durch Krankheiten oder ähnliches.

Ein Behindertenfahrzeug ermöglicht diesem Personenkreis die Teilhabe am Alltag, etwa bei der Erledigung von Einkäufen oder Arztbesuchen. Sie erhalten dadurch ein selbstbestimmtes Leben zurück.

Wichtig für die Nutzung: Die Person muss geistig und körperlich in der Lage sein (aufrechte Sitzposition und aktive Lenkung) ein Elektromobil zu steuern. Ist dies nicht oder nicht mehr gegeben, sollte die Wahl auf einen Elektrorollstuhl oder Krankenfahrstuhl fallen.

Elektromobil Preise - Womit Sie rechnen müssen

Die Kosten für ein Elektromobil variieren stark und sind von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem vom Modell, der Reichweite, der Geschwindigkeit, der Ausstattung und dem gewünschten Zubehör.

Günstige Einsteigermodelle gibt es bereits ab 1.000 Euro, in der Regel sollten Sie jedoch mit 2.500 bis 5.000 Euro für ein gutes Seniorenfahrzeug kalkulieren. Hinzu kommen Kosten für Wartung und Unterhalt, etwa Strom, Reparaturen, Batterien und - bei Elektromobilen über 6 km/h - die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.

Wer eine Verordnung vom Arzt hat, die das Elektromobil als notwendiges Hilfsmittel aufweist, bekommt die Kosten von der Krankenkasse ersetzt.

Darüber hinaus ist es sinnvoll über den Gebrauchtkauf oder die Anmietung eines Elektromobils nachzudenken, sollten die Kosten für die Neuanschaffung zu hoch sein. Gerade für kurze Zeiträume, zum Beispiel im Urlaub, kann sich die Anmietung lohnen.

Je besser die Ausstattung, desto höher der Preis. Definieren Sie im Vorfeld die Anforderungen, die Sie an Reichweite und Geschwindigkeit des Elektromobils haben.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Weitere Informationen zu Kosten und Preisen von Elektromobilen finden Sie hier: Elektromobil Preise.

Elektromobile gebraucht - Eine gute Alternative zum Neukauf?

Die Anschaffungskosten für ein Elektromobil variieren je nach Modell und Ausstattung, weswegen es sich in vielen Fällen lohnt, über den Kauf eines gebrauchten Elektromobils nachzudenken.

Beim Gebrauchtkauf lassen sich bis zu 50% Einsparungen im Vergleich zum Neukauf erzielen. Dabei verfügen die Elektromobile über eine gleichwertige und hochwertige Ausstattung. Zudem wurden Sie vor dem erneuten Einsatz umfassend gewartet und in puncto Sicherheit geprüft.

Alle Vorteile sowie weitere Informationen zum Gebrauchtkauf finden Sie hier: Elektromobil gebraucht.

Elektromobil mieten - Wann lohnt sich die Anmietung?

Die Anmietung eines Elektromobils ist immer dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug nur für kurze Zeiträume genutzt werden soll - etwa während einer Reha oder im Urlaub.

Neben den Kosten für die Anschaffung entfallen bei der Miete auch die Kosten für Reparaturen, Wartungen oder mögliche Ersatzteile. Darüber hinaus können Sie aus einer Fülle an gut ausgestatteten Elektromobilen zugreifen.

Gerade wenn der Seniorenroller im Alltag und für einen längeren Zeitraum genutzt werden soll, empfiehlt sich die Anmietung aufgrund der hohen Kosten jedoch nicht mehr.

Alle Vor- und Nachteile sowie wertvolle Tipps finden Sie in unserem Artikel: Elektromobil mieten.

Elektromobil Krankenkasse - Werden die Kosten übernommen?

Elektromobile sind zugelassene Hilfsmittel, weswegen die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Dies gilt sowohl für die Anschaffungskosten als auch für den Unterhalt, etwa Strom, Reparatur und Wartung sowie das Elektromobil Zubehör.

Wird die eingeschränkte Gehfähigkeit vom Arzt attestiert, übernehmen die Krankenkasse die Kosten für ein Elektromobil bis 6 km/h.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Damit die Kosten übernommen werden, sollten Sie jedoch folgende Dinge beachten:

  • Das Elektromobil muss vom Arzt verordnet werden.
  • Das Elektromobil muss über eine Hilfsmittelnummer verfügen.
  • Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur für Elektromobile bis 6 km/h.

Weitere Informationen sowie Tipps zur Antragsstellung finden Sie hier: Elektromobil und Krankenkasse.

Elektromobil Test - Welche Modelle sind empfehlenswert?

Sie sind auf der Suche nach dem besten Elektromobil auf dem Markt? Leider mangelt es bisher an sinnvollen Tests der Verbraucherzentralen oder von Stiftung Warentest. Deswegen kann man hier keine Pauschalaussagen treffen.

Bei der Auswahl des passenden Seniorenmobils ist es deshalb wichtig, die eigenen Anforderungen an Reichweite, Ausstattung und Geschwindigkeit im Vorfeld genau zu definieren.

Bei einem Beratungsgespräch bekommen Sie vom Fachhändler dann eine Auswahl angeboten, die zu Ihren Anforderungen passt.

Ob das Elektromobil zu Ihnen passt, können Sie dann bei einer Probefahrt feststellen. Testen Sie deswegen ruhig verschiedene Geräte - und zwar in Alltagssituationen. Nur so können Sie feststellen, ob der gewünschte Seniorenroller zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt.

Elektromobil mit Dach - Welche Modelle gibt es?

Die Modellpalette für Elektromobile ist groß und richtet sich an verschiedene Bedürfnisse: Vom leichten und klappbaren Kompaktmodell, über Kabinenfahrzeuge bis hin zu Spezialmodellen für das Gelände oder Doppelsitzer ist die Auswahl mehr als vielfältig.

Auch hier ist wieder entscheidend: Welche Anforderungen haben Sie an das Seniorenfahrzeug und dessen Ausstattung. Legen Sie zum Beispiel jeden Tag große Strecken zurück, sollte das Elektromobil nicht nur über eine große Reichweite, sondern auch über einen bequemen Sitz sowie eine gute Federung verfügen.

Kabinenfahrzeuge sind mit einem Dach bzw. sogar mit einer kompletten Kabine ausgestattet, die den Fahrer nicht nur bei Wind und Wetter sondern auch bei Unfällen ausreichend schützt. Diese Modelle bieten auch für den täglichen Gebrauch den höchsten Komfort, sind deswegen aber auch kostenintensiver in der Anschaffung.

Gut ausgestattetes Elektromobil: Das sicherheitsrelevante Zubehör ist vollständig vorhanden. © Ingo Bartussek – Fotolia.com

Sie wollen mit dem Seniorenroller auch zu zweit unterwegs sein? Dann ist ein Zwei- oder Doppelsitzer ideal für Sie geeignet. Hier sitzen Sie entweder neben- oder hintereinander, wobei nur eine Person das Elektromobil steuert.

Elektromobile bis 25 km/h - Welche Ausführungen gibt es?

Elektromobile verfügen über verschiedene Geschwindigkeiten, wobei die meisten Modelle mit folgenden Tempos angeboten werden: 6, 10, 12, 15 sowie 25 km/h.

Bei der Auswahl der passenden Geschwindigkeit spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Wo soll das Seniorenmobil hauptsächlich genutzt werden? Welche Strecken sollen zurückgelegt werden? Ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse gewünscht?

Wichtige Punkte:

  • Krankenkassen übernehmen die Kosten nur für Elektromobile bis 6 km/h.
  • Bis 15 km/h können Sie das Elektromobil ohne Fahrerlaubnis und bereits ab einem Mindestalter von 15 Jahren fahren.
  • Elektromobile dürfen nur im Schritttempo auf Gehwegen oder in der Fußgängerzone gefahren werden.
  • Ab einer Mindestgeschwindigkeit von 10 km/h dürfen die Fahrzeuge auch auf Landstraßen und Fahrradwegen fahren.
  • Ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h müssen alle Elektromobile Haftpflicht versichert werden.
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