Was kostet ein Elektromobil?

Elektromobil Preise: Damit müssen Sie rechnen

Mit welchen Anschaffungskosten für ein Elektromobil müssen Sie rechnen? Welche Unterhaltskosten fallen an? Und welche Kosten kommen außerdem auf Sie zu?

Wir geben Ihnen einen Überblick über alle Kosten, die mit der Anschaffung eines Elektromobils entstehen und nützliche Tipps, wie Sie dabei sparen können.

Wie teuer ist ein Elektromobil? Wir zeigen Ihnen welche Kosten für die Anschaffung aber auch für den Unterhalt auf Sie zukommen.

Das kostet ein Elektromobil - Der Preis für ein Elektromobil im Vergleich

Konkrete Preise für ein Elektromobil erhalten Sie am besten von spezialisierten Preisvergleichsportalen, da diese Ihre persönlichen Anforderungen und Gegebenheiten berücksichtigen können.

Deswegen sollten Sie sich im ersten Schritt kostenlos und unverbindlich online mehrere Angebote einholen. Dadurch verschaffen Sie sich einen Überblick über die marktüblichen Preise und vermeiden später böse Überraschungen.

Folgendes Preisvergleichsportal ist empfehlenswert:

Für Elektromobile funktioniert das Käuferportal so einfach wie ein Vergleich bei Check24, Verivox und Co.: Sie geben Ihre Anforderungen an und erhalten danach individuelle Angebote von regionalen und deutschlandweiten Anbietern.

 

Auf Basis Ihrer Wünsche und Angaben erhalten Sie unverbindlich mehrere individuelle Angebote mit konkreten Preisen für ein Elektromobil.

Warum Sie ein Vergleichsportal nutzen sollten:

  • Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern können bis zu 30% betragen.
  • Sie bekommen kostenfreie und unverbindliche Angebote mit konkreten Preisen.
  • Sie erhalten einen ersten Überblick und damit eine ideale Verhandlungsgrundlage.
  • Die Angebote kommen von geprüften, regionalen und deutschlandweiten Anbietern.

Zusatztipp: Kostenlos weitere Hilfsmittel sichern

Bei vorhandenem Pflegegrad haben Sie einen Anspruch auf zahlreiche Pflegehilfsmittel und die entsprechenden Zuschüsse. Sichern Sie sich daher die aktuelle Förderung und profitieren Sie von weiteren nützlichen Hilfsmitteln.

Anschaffungskosten - Hier zählen Reichweite und Ausstattung

Die Modellvielfalt ist groß und eine Orientierung manchmal gar nicht so leicht. Dabei ist der Preis für ein Elektromobil von den folgenden Faktoren abhängig.

Kostenfaktoren Elektromobil:

  • Modell: Kompakt-, Standard-, Spezialmodell oder Kabinenfahrzeug
  • Reichweite: Radius des Elektromobils
  • Geschwindigkeit: 6 bis 15 km/h
  • Ausstattung: einfache oder komfortable Ausstattung
  • Zubehör: Körbe etc. (Mehr zum Thema: Elektromobil Zubehör)

Wählen Sie idealerweise die kleinste Größe für Ihre Bedürfnisse und achten Sie auf eine gute Qualität.

Tipp: Definieren Sie die Anforderungen an das Elektromobil bereits vor der Anschaffung möglichst klar!

Günstige Einsteigermodelle gibt es bereits ab 1.000 Euro. Diese verfügen zwar über eine geringere Ausstattung, sind jedoch leichter und wendiger! In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zu den gängigsten Modellen und Preisen:

Was kostet ein Elektromobil? Diese Preise erwarten Sie
Elektromobil Geschwindigkeit Reichweite Kosten
Kompaktmodellebis 6 km/hbis 12 km1.000 - 2.000 €
Standardmodelle6 - 15 km/hbis 70 km1.500 - 6.000 €
Kabinenfahrzeuge6 - 15 km/hbis 70 km6.000 - 10.000 €
Spezialmodellebis 6 km/hbis 40 km2.500 - 6.000 €

Der Nutzungszweck des Elektromobils entscheidet letztendlich darüber, welches Modell das Richtige für Sie ist. Bei der Auswahl helfen die folgenden Fragen.

Fragenkatalog Elektromobil-Kauf:

  • Wo soll das Elektromobil vorwiegend genutzt werden: Im Innen- oder Außenbereich? In der Stadt oder auf dem Land?
  • Welche Reichweite soll das Elektromobil haben: Kurze, mittlere oder lange Strecken?
  • Welche maximale Geschwindigkeit soll das Elektromobil haben: Bis 6 km/h oder mehr?
  • Welche Nutzlast muss das Elektromobil tragen? Wie hoch ist das Gewicht des Nutzers?
  • Gibt es darüber hinaus weitere Anforderungen, etwa der Wunsch nach einem klappbaren Modell?

Überblick über die verschiedenen Elektromobil-Modelle

Neben den Standardmodellen, die bereits aus dem Straßenbild bekannt sind, gibt es darüber hinaus weitere Elektromobil Modelle, die spezifische Anforderungen erfüllen.

Grundsätzlich gilt: Je spezieller und individueller die Wünsche, desto höher ist der Preis für ein Elektromobil.

Kompaktmodelle:

Kompakte Elektromobile sind in der Regel klapp- bzw. zerlegbar und deswegen gut für Reisen geeignet. Sie bestechen durch ein geringes Gesamtgewicht und Wendigkeit. Zudem sind diese Elektromodelle für die Personen empfehlenswert, die nur sporadisch auf Unterstützung angewiesen sind.

Standardmodelle:

Das klassische Elektromobil für den täglichen Bedarf. Diese Modelle verfügen über verschiedene Reichweiten, Geschwindigkeiten sowie Ausstattungsmerkmale und lassen sich entsprechend der eigenen Bedürfnisse konfigurieren. Im Markt für Standardmodelle ist die Auswahl sehr groß.

Kabinenfahrzeuge:

Diese Elektromobile sind mit einem Dach versehen bzw. verfügen über eine komplette Kabine, die den Fahrer vor Wind und Wetter schützen. Darüber hinaus schützen sie den Insassen bei eventuellen Unfällen.

Spezialmodelle:

Diese Elektromobile sind für Personen mit speziellen Bedürfnissen ausgelegt. Dazu zählen unter anderem: Geländetaugliche Elektromobile, Zweisitzer sowie XL-Elektromobile für Nutzer mit hohem Körpergewicht. Elektrorollstühle sind hierbei gesondert zu betrachten. Mehr zum Thema: Elektrorollstuhl.

Die Preisfaktoren Geschwindigkeit und Reichweite

Neben dem Modell sind die beiden Faktoren Geschwindigkeit und Reichweite ausschlaggebend bei der Preisgestaltung. Eine höhere Reichweite und Geschwindigkeit bedingt in der Regel auch einen höheren Preis.

Geschwindigkeit

Bei der Unterscheidung sind zwei Klassen relevant: Elektromobile bis 6 km/h sowie Elektromobile über 6 km/h. Alle Fahrzeuge über 6 km/h müssen Haftpflicht versichert werden.

Reichweite

Eine entsprechende Reichweite bemisst sich durch die Leistung der Batterien bzw. Akkus, über die das Elektromobil verfügt. Je leistungsfähiger der Akku, desto größere Entfernungen aber auch Nutzlasten können mit dem Elektromobil zurückgelegt werden.

Je besser die Ausstattung, desto höher der Preis. Definieren Sie im Vorfeld die Anforderungen, die Sie an Reichweite und Geschwindigkeit des Elektromobils haben.© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass das Seniorenmobil bereits über das für Sie wichtigste Zubehör verfügt. Ansonsten können hier noch zusätzliche Kosten auf Sie zukommen. Die wichtigsten Tipps haben wir Ihnen hier zusammengestellt: Elektromobil.

Laufende Kosten / Unterhalt

Da Elektromobile technische Geräte sind, die regelmäßig gewartet werden müssen, fallen zusätzlich Unterhaltskosten für den Betrieb an.

Mit diesen Kosten sollten Sie kalkulieren:

  • Stromkosten: Aufladen der Batterien/ Akkus (Mehr zum Thema: Batterie für Elektromobil)
  • Reparatur und Wartung: Motor, Batterien, etc.
  • Instandhaltung: Pflegemittel
  • Versicherungen: Für Elektromobile, die mehr als 6 km/h fahren, schreibt der Gesetzgeber eine Fahrzeughaftpflichtversicherung vor.

Auch hier gilt: Informieren Sie sich im Vorfeld über eventuell anfallende Kosten und lassen Sie sich ggf. vom Fachmann beraten. So tappen Sie auch nach der Anschaffung nicht in die Falle Folgekosten.

Elektromobil finanzieren - Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen Krankenfahrstuhl bzw. bezuschussen dieses, wenn der Nutzer das Fahrzeug als Hilfsmittel benötigt. Voraussetzung ist eine Verordnung vom Arzt. Alle Informationen über die Zuschüsse von Krankenkassen für Ihr Elektromobil finden Sie hier: Elektromobil Krankenkasse.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, ein gebrauchtes Elektromobil zu erwerben sowie die Möglichkeit der Miete. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den folgenden Seiten: Elektromobil gebraucht und Elektromobil mieten.

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