Tipps zum Kauf von Elektromobilen

Lassen Sie sich beraten

Viele Personen, die sich für ein Elektromobil interessieren, befinden sich noch nicht allzu lange in ihrer neuen gesundheitlichen Situation. Dementsprechend schwer fällt es ihnen abzuschätzen, welches Modell am besten zu ihnen passt und welche Erwartungen sie an ein Elektromobil stellen können. Ein erhöhter Beratungsbedarf ist in diesem Segment also der Regelfall. Dies wissen auch die Anbieter von Elektromobilen. Nutzen Sie dementsprechend das Beratungsangebot Ihres Verkäufers und lassen Sie sich in aller Ruhe alle Fragen beantworten, die Sie beschäftigen. Auch eine Probefahrt gehört zu einer umfassenden Beratung – sie kann Ihnen einen realistischen Eindruck vom Umgang mit dem Elektromobil vermitteln.

Überstürzen Sie nichts

Sicherlich sind die Erleichterungen, die ein Elektromobil für mobilitätseingeschränkte Personen bieten kann, eine große Hilfe im Alltag, auf die man möglichst nicht lange verzichten möchte. Dennoch sollte man den Kauf eines Elektromobils selbstverständlich nicht überstürzen.


Nur wer vergleicht, ein passendes Modell identifizieren kann und sich genügend Zeit für seine Kaufentscheidung nimmt, kann weitgehend sicher stellen, dass seine Erwartungen gänzlich erfüllt werden. Auch aus finanzieller Sicht sollte man einen Spontankauf vermeiden: Elektromobile haben einen nicht unerheblichen Preis, den man alleine tragen muss, wenn mögliche Kostenträger eine Kostenübernahme berechtigt abgelehnt haben. Fehlkäufe können somit schnell zu einer finanziellen Belastung werden.

Sprechen Sie sich mit etwaigen Kostenträgern ab

Es ist durchaus möglich, dass die Kosten, die für ein Elektromobil anfallen, von einem Kostenträger gänzlich oder zumindest teilweise übernommen werden. Informieren Sie sich in jedem Fall vor einem Kauf, ob in Ihrem individuellen Fall eine solche Möglichkeit zur Kostenübernahme besteht. Sollte es vonseiten der Kostenträger Bestimmungen geben, die bei der Auswahl eines Elektromobils eingehalten werden müssen, müssen diese befolgt werden, wenn man auf die wertvolle finanzielle Unterstützung nicht verzichten möchte. Hier kann es durchaus auch sein, dass nur bestimmte Modelle anerkannt werden – zumeist solche Modelle, die eine Grundversorgung – aber nicht mehr – bieten. Wer mehr möchte, muss nicht selten auch in die eigene Tasche greifen.

Probieren geht über Studieren

Wer bereits den Kauf eines bestimmten Modells ins Auge gefasst hat, sollte vor einem Kauf ruhig auch eine Probefahrt mit dem jeweiligen Elektromobil unternehmen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie später auch den Umgang mit dem neuen Hilfsmittel beherrschen und sich sicher und wohl mit diesem fühlen. Ob eine Probefahrt möglich ist, erfragen Sie am besten direkt bei dem jeweiligen Elektromobilanbieter. Damit Sie Vergleichsmöglichkeiten haben, bietet es sich an, immer ein paar unterschiedliche Modelle zu testen, bevor man sich entscheidet.

Suchen Sie sich Unterstützung

Sinnvoll ist es sicherlich, wenn Sie nicht alleine den Kauf eines Elektromobils planen und durchführen. Je nachdem, wie es um Ihre gesundheitliche Situation bestellt ist, kann es durchaus möglich sein, dass Sie ab und an die Hilfe einer Vertrauensperson benötigen – etwa wenn das Elektromobil gereinigt, transportiert oder repariert werden muss. Falls Sie bereits wissen, wer Ihnen hierbei im Falle des Falles helfen kann, können Sie diese Person auch gleich zu den Beratungsgesprächen mitnehmen. Auf diese Art und Weise kann Ihre Vertrauensperson offene Fragen klären und den Umgang mit dem Hilfsmittel von Anfang an erlernen.

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